Die Bolcheriet Løkken (Lokken, Lökken) ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hier kommen die leckersten Bonbons aus ganz Dänemark her. Bolcheriet = Bonbonfabrik - hat aber nichts mit einer FABRIK im eigentlichen Sinne zu tun.
Vielmehr ist es ein kleiner netter Laden, wo man nebenan auf Bänken genau beobachten kann, wie die Bonbons in der Bolcheriet Løkken hergestellt werden. Hier kann man also “hautnah” bei der Bonbonherstellung dabei sein. Die Bonbonmasse wird über offenem Feuer gekocht und anschließend auf dem riesigen Kühltisch gegossen. Diese wird hier mit viel Geschick und vor allen Dingen harter Arbeit zu zuckersüßen Köstlichkeiten verarbeitet.
Als wir da waren, wurde die Bolcheriet Løkken beauftragt, ein Firmenlogo als Bonbon herzustellen. Es ist schon schwer beeindruckend, wie aus diesen riesigen Haufen klebriger Masse diese kleinen leckeren Bonbons werden.
Leider fehen uns Fotos von aussen der Bolcheriet Løkken, Bonbons selbst, die “Bank” und Fotos vom Ladengeschäft. Gerne würde ich diese hier noch mit einbinden, daher freuen wir uns sehr über die Zusendung der fehlenden Fotos.
Nachfolgend seht Ihr 4 Videos, wie die Bonbons hergestellt werden.
Wir freuen uns auf eure Comments.
Peinlich sag ich euch, aber wir sind scheinbar nicht die Einzigen und da gerade im Forum die ersten Geschichten über das Festfahren geschrieben wurden, hier unser kleiner Beitrag. So wird`s gemacht - mit V I D E O ! ! !
Mein Papa will an diesem stürmischen Tag schön dicht an die Dünen, am besten quer davor, denn der Wind kommt vom Wasser. Kein Problem, einfach ganz dicht dran und der Windschutz ist perfekt. Das bisher niemand quer steht oder gar so dicht an den Dünen steht, juckt Papa gar nicht.
Es kam wie es kommen mußte. Es ging nicht mehr weiter. Und je mehr wir hin und her ruckelten, umso tiefer haben wir uns in den Sand gewühlt. Für Mama war klar - wir brauchen Hilfe, während papa mit der Kinderschaufel wie ein Wilder versucht hat, das Auto wieder freizulegen.
Mama also los, da kamen zum Glück gleich ein ganzer Schwung Dänen, die wollten aber irgendwie nicht so recht kommen, denn das sah alles nach Arbeit aus. Mama hat sie dann zum Glück aber doch überreden können.
Selbst mit vereinter Kraft war es nicht möglich, das Auto wieder freizubekommen, trotz schaufeln, Fußmatten und Co. Für mich war das alles ganz lustig, saß ich doch hinten im Babysitz und beobachtete draußen das wilde Treiben rund um unser Auto.
HA!! Einer der Dänen schreckte plötzlich auf, sprintete los und rannte schnur stracks auf einen Jeep zu (ein tolles Auto, dachte ich mir so…). Der Däne dem Dänen irgendwas auf Dänisch erklärt (wahrscheinlich - HA, schau mal, die blöden Deutschen, wieder mal festgefahren…) oder (man, das ist ja ne nette Familie…)….
Also kam der Jeep, machte seine “Leinen” fest und - TATA - wir waren wieder frei. Leider hatten wir keine Buddel Schnaps dabei, was ärgerlich war, sagte Papa.
ca. 1,4 MB, 25 Sekunden
Hier fangen die “Festfahr-Geschichten” an: zum Forum
ca. 1 MB, 17 Sek. Das ist die Innenaufnahme vom Wohn- und Essbereich, das einzige Video von diesem Urlaub. Wir hatten damals ne ganz normale Digicam, Fuji Schieß mich tot und nur 64 MB Speicher…
Ist alles ein wenig ruckelig, aber ich denke, man kann schon erkennen, was für ein cooles Ferienhaus das ist. Der Ausblick war der Hammer!!
HA! Es hat geklappt. Habe soeben den ersten Film von der Digicam in ein Flashformat umgewandelt und gleich in den Blog integriert. Die Datei ist ca. 600Kb groß, sollte aber eigentlich niemand abschrecken. Viel Spaß! Zum Forums-Thread
Die Westküste Dänemarks im nördlichen Jütland ist eine Abtragungsküste. Auf rund 15 km zwischen Lønstrup und Løkken werden eiszeitliche Sandablagerungen von etwa 50 m Höhe über dem Meeresspiegel durch die Erosion der Nordsee mit einer Geschwindigkeit von mehreren Metern pro Jahr abgetragen, es bildet sich eine Steilküste (Lønstrup Klint) mit vorgelagertem Sandstrand wechselnder Breite.
Die Rubjerg Knude bildet den höchsten Punkt der Steilküste von Lønstrup. Sie erreicht eine Länge von bis zu 1.900 Metern und eine Breite von bis zu 400 Metern. Die Düne erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung und fällt zum Meer hin steil ab. Zu den 50 m des Küstenkliffs hat der Wind in den vergangenen Jahrzehnten den durch die Erosion losen Sand um weitere 50 m aufgehäuft, so dass sie mit bis zu 100 Metern Höhe die größte Wanderdüne Europas ist. Die größte “stationäre” Düne Europas ist die Dune du Pyla in Frankreich.
Am 27. Dezember 1900 wurde an der Küste von Rubjerg hinter einer damals nur zwei bis drei Meter hohen Düne das Fyr, der 23 Meter hohe Leuchtturm, zusammen mit vier Nebengebäuden (den Wärterhäuschen) eingeweiht. Er sandte alle halbe Minute einen langen weißen Lichtstrahl und anschließend zwei kurze Blitze aus. Dieses Signal konnte bis zu 42 Kilometer weit wahrgenommen werden.
Rubjerg Knude wanderte, getrieben vom Wind, weiter und erreichte schließlich eine Höhe von etwa 50 Metern. Der Leuchturm war nun vom Meer aus nicht mehr zu sehen. Er wurde am 1. August 1968 abgeschaltet. Einen unmittelbaren Ersatz gab es wegen der verbesserten Navigationstechnik nicht.
In den Jahren 1994 und 1996 entfernte man die Dächer zweier Gebäude, weil die Gefahr bestand, dass diese unter dem Gewicht des Sandes einstürzen könnten, wobei möglicherweise Touristen hätten verletzt werden können. Bis 1997 befanden sich im dritten Gebäude noch ein Flugsandmuseum und eine Cafeteria. Ein Jahr später waren alle drei Gebäude in der Düne verschwunden.
Im Januar 2003 wurde auch vom vierten und letzten Haus das Dach abgenommen. Dabei war der Leuchtturm nie vollständig im Sand versunken. Durch Abwinde an den Turmfassaden bildete sich um den Sockel eine zunächst kleine Delle, welche sich mit den Jahren zu einer bis zu zehn Meter tiefen Mulde entwickelt hat. 2004 ist die Düne weitergewandert und das erste Haus ist im Begriff, wieder zum Vorschein zu kommen - es wird aber auf Grund der Erosion in wenigen Jahren ins Meer stürzen.
Die Düne wandert zur Zeit Richtung Nordost und flacht sich dabei mit den Jahren ab. Noch ist sie zwischen 90 und 100 Meter hoch.